PKW
Unter der Motorhaube

- Ölstand kontrollieren
- Kühlwasser kontrollieren (Füllstand/nicht verdreckt)
- Scheibenwischwasser (Wasser/Reiniger/Frostschutz)
- Bremsflüssigkeit kontrollieren (Füllstand)
Ölstand kontrollieren
- Fahrzeug steht gerade und Motor ist aus
- Motorhaube öffnen
- Ölpeilstab herausziehen und säubern
- Ölpeilstab wieder vollständig einführen und anschließend wieder herausziehen
- Ölstand muss zwischen Min und Max liegen




Reifen

Was wir an einem Reifen überprüfen können...
- Mindestprofiltiefe (1,6mm)
- Luftdruck (nach Handbuch/Aufkleber Tür oder Tankdeckel)
- Winter/Sommer/Allwetter (Alpine-Symbol)
- Alter (DOT Nummer = KW/Jahr)
- Beschädigungen (Nägel/Schrauben/Bordsteinschaden)
Reifenbezeichnung - 205/55 R16 91V
- 205: Reifenbreite in Millimetern.
- 55: Reifenprofil (Verhältnis von Reifenhöhe zu Reifenbreite in Prozent).
- R: Radialbauweise (häufigste Reifenkonstruktion).
- 16: Felgendurchmesser in Zoll.
- 91: Max. Tragfähigkeit (nach Tabelle)
- V: Max. Geschwindigkeit (nach Tabelle)




Das Licht am Fahrzeug

Diese Lichter sollten wir kennen, bedienen und kontrollieren können...
- Tagfahrlicht/Aus (1)
- Standlicht (Kennzeichenbeleuchtung/Parklicht) (2)
- Abblendlicht (3) - Höhenverstellung (5) - Automatik (4)
- Fernlicht (Lichthupe)
- Nebelscheinwerfer (Nebel/Regen/Schnee) (6)
- Nebelschlussleuchte (Nur Nebel, Sicht unter 50m = 50Kmh) (7)
- Rückfahrlicht
- Bremslicht
- Blinker
- Warnblinker (Panne, Abschleppen, Unfall, StauEnde)
- Kontrollleuchten
- Helligkeit Tacho (8)
- Rückstrahler (sauber und nicht beschädigt)




Notfall-Set

Erste Hilfe Kasten prüfen
- Vollständigkeit
- Haltbarkeit

Das Warndreieck
- Innerorts 50m
- Ausserorts 100m
- Autobahn 100m - 150m

Die Warnweste
- Empfehlung = Eine pro Sitzplatz
- Greiffbar aufbewahren

Funktionsprüfung der Bremsen

Beriebsbremse
- Das Bremspedal darf selbst unter größter Belastung, niemals den Anschlag berühren
- Durch mehrmaliges "Pumpen" des Bremspedals (bei ausgeschaltetem Motor), muss sich der Druckpunkt verkürzen - Bei Motorstart Entspannt sich der Druck am Pedal
- Langsam fahren und die Bremse Testen

Feststellbremse
- Die Feststellbremse ziehen und "wichtig" gezogen halten! - Vorsichtig versuch gegen die Feststellbremse loszufahren (in die Richtung in die mehr Platz ist)
Lenkradschloss und Lenkspiel

Lenkspiel überprüfen
- Fahrzeug starten
- Feststellbremse betätigen
- Fenster öffnen
- Das Lenkrad bewegen und auf den Vorderreifen achten
- Selbst die kleinsten Bewegungen vom Lenkrad sollten sich am Reifen widerspiegeln
Bewegt sich das Lenkrad ohne das sich der Reifen bewegt, bitte vom Fachmann überprüfen lassen
Das Lenkradschloss rastet kurze Zeit nach dem Abstellen des Fahrzeugs ein, sofern sich der passive Schlüssel außerhalb des Fahrzeugs befindet.
Das Lenkradschloss rastet nicht ein, wenn die Zündung eingeschaltet oder das Fahrzeug in Bewegung ist.
Entriegeln des Lenkrads
Das Lenkradschloss wird entriegelt, wenn das System einen gültigen passiven Schlüssel im Fahrzeug erfasst. Sollte das Lenkradschloss erneut einrasten, schalten Sie zum Entriegeln die Zündung ein.
Lenkradschloss

Fahrassistenzsysteme
Beispiele vorhandener Fahrassistenzsysteme:
- Tempomat (eher für die Autobahn)
- "Limiter" - Geschwindigkeitsbegrenzung (für die Stadt und Landstr.)
- Spurführassistent
- Abstandswarner (Regelung)
- ABS (Anti-Blockier-System)
- ESP (Elektronische-Stabilitäts-Programm)
- Reifendruckkontrollsystem
- Verkehrszeichenerkennung
- Notbremsassistent

- Spurhaltassistent
- Tote-Winkel-Assistent

- "Parksensoren"
- Rückfahrkamera
- Aktive Parkpilot
- Berganfahrhilfe (Auto Hold)
Grundfahraufgaben Klasse B






Anhänger


Lichtanlage
- Standlicht inkl. Begrenzungsleuchten und Kennzeichenbeleuchtung
- Bremslicht
- Blinker und Warnblinker
- Nebelschlussleuchte
- Rückfahrscheinwerfer
- Rückstrahler (Sauberkeit / nicht defekt)

Anhänger ankuppeln
1. Zugfahrzeug heranfahren
2. Feststellbremse am Anhänger lösen
3. Anhänger ankuppeln
4. (beliebige Reihenfolge)
-Abreißseil einhängen
-Sicherung der Kupplung prüfen
-Stützrad einfahren und sichern
-Elektroanschluss herstellen
5-Unterlegkeile verstauen
6. Funktion der elektrischen Einrichtungen des Anhängers prüfen
7. Funktion der Bremsanlage des Anhängers (Sichtkontrolle) prüfen
8. vor Fahrtantritt Bremsprobe durchführen (Schritttempo, Schlagbremsung)
Anhänger abkuppeln
1. Zugfahrzeug sichern
2. Anhänger sichern
(Feststellbremse, Unterlegkeile)
3. Stützrad ausfahren
4. (beliebige Reihenfolge)
-Elektroanschluss trennen
-Abreißseil aushängen
-Kupplung öffnen
5. Deichsel hochkurbeln

Voraussetzungen 100 Kmh Zulassung
Gesamtmasse
Das Zugfahrzeug darf bis maximal 3.500 kg Gesamtmasse zugelassen sein.
Das Zugfahrzeug muss mit ABS (ABV) ausgestattet sein.
Die Reifen des Anhängers müssen auf mindestens 120 km/h (Klasse L) zugelassen sein. Sie dürfen außerdem nicht älter als 6 Jahre sein.
Sie müssen eine 100-km/h-Plakette am Heck des Anhängers anbringen.
Ist der Anhänger gebremst, braucht er auch hydraulische Radstoßdämpfer.
Berechnung
Es müssen bestimmte Masseverhältnisse zwischen Anhänger und Zugfahrzeug eingehalten werden. Die zulässige Gesamtmasse (auch zGG = zulässiges Gesamtgewicht) des Anhängers, der für 100-km/h-Fahrten zugelassen werden soll, hängt vom Leergewicht des Zugfahrzeugs ab. Das Leergewicht des Zugfahrzeugs wird mit einem definierten Faktor X multipliziert. Dieser Faktor beträgt:
- 0,3 für ungebremste Anhänger und gebremste Anhänger ohne Stoßdämpfer
- 1,1 für gebremste Anhänger mit Stoßdämpfer
- 1,2 mit Antischlingerkupplung (AKS), gebremst und mit Stoßdämpfer
Übersteigt das tatsächliche zulässige Gesamtgewicht des Anhängers den errechneten Wert, muss der Anhänger abgelastet werden. Wenden Sie sich dafür an einen technischen Dienst.
Achten Sie darüber hinaus auf die im Fahrzeugschein des Zugfahrzeugs angegebene maximale Anhängelast.
Wir überprüfen..
- Anhänger auf Beschädigungen
- Ladung/Inhalt (Ladungssicherung)
- Reifen
- Beschädigungen
- Luftdruck (Sichtprüfung)
- Profiltiefe 1,,6mm
- Alter (100 Km/h Zulassung)
- Dach (mit Handy filmen)
- Unterboden (Bremskabel)
Rückwärtsfahren um eine Ecke nach links
Inhalt der Grundfahraufgabe:
Möglichst weit rechts anhalten und die Fahrzeugkombination nach links rückwärts fahren, ohne auf den Bordstein aufzufahren oder die Fahrbahnbegrenzung zu überfahren. Die Fahrzeugkombination mit höchstens 1 m Abstand des breiteren Fahrzeugs parallel zum Bordstein oder zur Fahrbahnbegrenzung anhalten.
Fehlerbewertung:
• Unterlassen der Aufforderung, den rückwärtigen Verkehrsraum zu sichern
• Ungenügende Beobachtung des Verkehrs
• Auffahren auf den Bordstein oder Überfahren der Fahrbahnbegrenzung
• Nicht annähernd parallel zum Bordstein oder zur Fahrbahnbegrenzung angehalten
• Mehr als 1 m Abstand des breiteren Fahrzeugs zum Bordstein oder zur Fahrbahn
- begrenzung beim Anhalten
• Nichtanhalten bei Abbrechen der Sichtverbindung zu der den rückwärtigen verkehrsichernden Person
• Nichtbetätigen der Rückfahrsperre (falls vorhanden)
• Mehr als drei Korrekturzüge
Ein Korrekturzug ist die Bewegung des Fahrzeugs entgegen der Fahrtrichtung der Aufgabe
Motorrad (in Arbeit)

Lichttechnische Einrichtung
Standlicht (Parklicht)
Kennzeichenleuchte
Abblendlicht
Fernlicht / Lichthupe
Blinker / Warnblinker
Bremsleuchte (Hand / Fuß)
Rückstrahler (vorhanden / sauber)
Kontrollleuchten benennen

Funktionsprüfung
Bremse vorne / hinten
Lenkschloss
Notaus / Notaus Seitenständer

Kontrolle von
Antriebskette (Durchhang / reinigen / schmieren)
Motoröl
Kühlwasser
Bremsflüssigkeit (vorne / hinten)
Hauptuntersuchung
Lager (Rad-Schwinge-Lenkkopf-)
Reifen (Mindestprofiltiefe, Beschädigungen, Luftdruck, Alter)
Reifenbezeichnung
Grundfahraufgabe
Klasse A1, A2, A
- Fahren eines Slaloms mit Schrittgeschwindigkeit (5 x 3,5m Abstand)
- Abbremsen mit höchstmöglicher Verzögerung
- Ausweichen ohne Abbremsen
- Ausweichen nach Abbremsen
- Slalom (4 x 7m Abstand)
- Langer Slalom (4 x 9m / 2 x 7m Abstand)
- Von diesen zwei Aufgaben ist eine auszuwählen
- Fahren mit Schrittgeschwindigkeit geradeaus
- Stop and Go
- Kreisfahrt (4,5 m Halbmesser)
- Von diesen drei Aufgaben ist eine auszuwählen
Summe der zu fahrenden GFA = 6
Klassen A2 und A (stufenweiser Zugang)
- Fahren eines Slaloms mit Schrittgeschwindigkeit (5 x 3,5 m Abstand)
- Abbremsen mit höchstmöglicher Verzögerung
- Ausweichen ohne Abbremsen
- Ausweichen nach Abbremsen
Summe der zu fahrenden GFA = 4
Grundfahraufgaben der Klasse AM
Klasse AM
- Slalom (4 x 7m Abstand)
- Abbremsen mit höchstmöglicher Verzögerung
- Ausweichen ohne Abbremsen
- Ausweichen nach Abbremsen
- Von diesen zwei Aufgaben ist eine auszuwählen
- Fahren mit Schrittgeschwindigkeit geradeaus
- Stop and Go
- Kreisfahrt (4,5 m Halbmesser)
- Von diesen drei Aufgaben ist eine auszuwählen
Summe der zu fahrenden GFA
4
Grundfahraufgabe I - Fahren eines Slaloms mit Schrittgeschwindigkeit
Der Bewerber hat eine Slalomstrecke (6 Leitkegel, Abstand 3,5 m, Aufbau siehe Skizze) mit Schrittgeschwindigkeit (ca. 5 km/h) unter Beibehaltung des Gleichgewichts und mit richtiger Handhabung von Kupplung, Gas und Bremse zu durchfahren.
Grundfahraufgabe II - Abbremsen mit höchstmöglicher Verzögerung
Der Bewerber hat das Kraftrad unter gleichzeitiger Benutzung beider Bremsen mit höchstmöglicher Verzögerung aus einer Geschwindigkeit von ca. 50 km/h (bei Klasse AM aus ca. 40 km/h) zum Stillstand zu bringen, ohne dass das Kraftrad dabei wesentlich von der Fahrlinie abweicht.
Grundfahraufgabe III - Ausweichen ohne Abbremsen
Beschleunigen auf etwa 50 km/h (bei Klasse AM auf etwa 40 km/h), vor einer markierten Stelle um etwa 1 bis 1,5 m nach links ausweichen und, ohne zu bremsen, auf die ursprüngliche Fahrlinie zurückkehren. Das Ausweichen darf frühestens 9 m vor der markierten Stelle beginnen.
Grundfahraufgabe IV - Ausweichen nach Abbremsen
Beschleunigen auf etwa 50 km/h (bei Klasse AM auf etwa 40 km/h), dann rechtzeitig kurz abbremsen und nach Lösen der Bremsen mit einer Geschwindigkeit im eigenstabilen Bereich (ca. 30 km/h) vor einer markierten Stelle um etwa 1 bis 1,5m nach links ausweichen und, ohne zu bremsen, auf die ursprüngliche Fahrlinie zurückkehren. Das Ausweichen darf frühestens 7 m vor der markierten Stelle beginnen.
Grundfahraufgabe V - Slalom
Der Bewerber hat eine Slalomstrecke (Länge ca. 50 m, 5 Leitkegel, Abstand 7 m, Aufbau siehe Skizze) mit einer Geschwindigkeit von ca. 30 km/h zu durchfahren
Grundfahraufgabe VI - Langer Slalom
Der Bewerber hat eine Slalomstrecke (Länge ca. 80 m, 5 Leitkegel Abstand 9 m, anschließend 2 Leitkegel Abstand 7 m, Aufbau siehe Skizze) mit einer Anfangsgeschwindigkeit von ca. 30 km/h mit annähernd gleich bleibender Geschwindigkeit zu durchfahren. Die Aufgabe darf nicht im 1. Gang gefahren werden.
Grundfahraufgabe VII - Fahren mit Schrittgeschwindigkeit geradeaus
Der Bewerber hat eine Strecke von ca. 25 m mit Schrittgeschwindigkeit unter Beibehaltung des Gleichgewichts und mit richtiger Handhabung von Kupplung, Gas und Bremse geradeaus zu fahren.
Grundfahraufgabe VIII - Stop and Go
Mehrfaches Anhalten und Anfahren, abgestimmtes Betätigen von Gas, Kupplung und Bremse, Füße nur zum Abstützen des Kraftrades im Stand von den Fußrasten nehmen und auf die Fahrbahn absetzen. Dabei zunächst zweimal den einen und dann zweimal den anderen Fuß absetzen.
Grundfahraufgabe IX - Kreisfahrt
Einfahren in einen Kreis mit einem Halbmesser von 4,5 m (eine Markierung des Kreises ist nicht erforderlich), mehrfaches Kreis fahren und Verlassen des Kreises.
Die Geschwindigkeit ist so zu wählen, dass Schräglage entsteht.
